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"Do you speak Swiss?" - die Schlusssynthese der Ergebnisse des NFP 56
Walter Haas (Hrsg.), "Do you speak Swiss?" Sprachenvielfalt und Sprachkompetenz in der Schweiz Nationales Forschungsprogramm NFP 56, NZZ Libro Verlag Zürich, November 2010, 240 Seiten, deutsch, französisch, italienisch, englisch und z. T. romanisch, Format 15 × 22 cm, Klappenbroschur Fr. 38.-, ISBN 978-3-03823-664-1
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Sprache und Schule

Projekte:

Zweisprachiger Unterricht – eine Chance für besseres Lernen

Der Unterricht eines Fachs wie Geschichte in einer Fremdsprache trägt zu einer besseren sprachlichen und kognitiven Entwicklung der Schüler bei. Das Projekt will einen integrativen Unterricht herausarbeiten, der die Kompetenzen der Schüler am besten entwickelt und beschreiben, wie zweisprachiger Unterricht in den verschiedenen Schulklassen gestaltet werden könnte.

Prof. Laurent Gajo, Ecole de langue et de civilisation française, Université de Genève

Prof. Dr. Anne-Claude Berthoud, Institut de linguistique, Université de Lausanne

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Der Einfluss von Englisch auf das Französisch lernen

Befürworter des Frühenglisch-Unterrichts ab der 3. Primarklasse betonen, dass dadurch das Lernen von Französisch als zweiter Fremdsprache einfacher wird. Gegner des Modells warnen vor einer Überforderung der Schüler. Das Projekt will klären, wie früher Englisch unter richt fachdidaktisch günstig aufgebaut werden sollte und ob er sich auf das Lernen von Französisch tatsächlich auswirkt.

Prof. Dr. Andrea U. Haenni Hoti, Institut für Lehren und Lernen (ILeL), Hochschule Luzern

Prof. Dr. Erika Werlen, Departement Angewandte Linguistik und Kulturwissenschaften, Zürcher Hochschule Winterthur

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Italienisch als Zweitsprache: Ein Mindestlehrplan als Grundlage

Italienisch-Grundkenntnisse werden in der Schweiz oft spontan und nicht im klassischen Unterricht erworben. Das spontane Lernen folgt gewissen Regeln, die als Grundlage für einen entsprechenden Lehrplan dienen sollen. Mit diesem erleichterten Zugang zur italienischen Sprache besteht die Chance, die Präsenz der dritten Landessprache in der nationalen Identität zu stärken.

Prof. Dr. Bruno Moretti, Inst. für italienische Sprache und Literatur, Universität Bern

Prof. Dr. Eddo Rigotti, Facoltà di scienze della Comunicazione, Università della Svizzera italiana, Lugano

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Wie kann die Sprachkompetenz von Migrantenkindern vor Schuleintritt gefördert werden?

Oft werden Kinder von Migranten in der Vorschulzeit ungenügend beim Erwerb von Sprachkompetenzen gefördert, was sich negativ auf ihre gesamte Bildung auswirkt. Das Projekt will Ansätze dafür liefern, wie die Zweisprachigkeit von Migrantenkindern gefördert werden kann.

PD Dr. Urs Moser, Institut für Bildungsevaluation, Assoziertes Institut der Universität Zürich

Prof. Dr. Iwar Werlen, Institut für Sprachwissenschaft, Universität Bern

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Ist zweisprachiger Unterricht in der Sekundarstufe II von Vorteil?

Die «zweisprachige Maturität» gilt als pädagogische Innovation und wird in 60 Gymnasien praktiziert. Das Projekt will Chancen und Risiken des bilingualen Unterrichts gegeneinander abwägen und Möglichkeiten zur Optimierung aufzeigen. Die Einsichten sollen für die Lehrerfortbildung genutzt werden und in ein Vademecum für bilingualen Sachfachunterricht münden.

Prof. Dr. Anton Näf, Institut de langue et littérature allemandes, Université de Neuchâtel

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Wie lernt man ein Gespräch in einer Erst- und Fremdsprache zu organisieren?

Dieses Projekt untersucht, wie Schüler eine neue Sprache erwerben und diese bei der Gesprächsführung einsetzen. Besonderes Augenmerk gilt der Frage, ob sich argumentative Strategien der Zweitsprache von denen der Erstsprache unterscheiden. Daraus soll ein Standard für die Beurteilung der Gesprächskompetenzen von Schülern abgeleitet werden.

Prof. Dr. Simona Pekarek Doehler, Institut des Sciences du Langage et de la Communication, Université de Neuchâtel

Jean-François De Pietro, Institut de recherche et de documentation pédagogique, Neuchâtel

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Wie kann die Schule Lese und Schreibkompetenz bei Schülern aus bildungsfernen Schichten fördern?

Kinder aus bildungsfernen Schichten sollen in der Schule die gleichen Chancen beim Lernen des Lesens und Schreibens erhalten wie Kinder aus gebildeten Familien. In diesem Sinn will das Projekt Grundlagen für die Förderung von Kindern mit ungünstigen Voraussetzungen für das Lernen schaffen, damit sie in der späteren beruflichen Entwicklung nicht benachteiligt sind.

Prof. Dr. Hansjakob Schneider, Institut Forschung und Entwicklung, Pädagogische Hochschule FHNW

Prof. Dr. Annelies Häcki Buhofer, Deutsches Seminar, Universität Basel

Prof. Dr. Andrea Bertschi-Kaufmann, Institut Forschung und Entwicklung, Pädagogische Hochschule FHNW

Prof. Dr. Wassilis Kassis, Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften, Universität Osnabrück

Prof. Dr. Winfried Kronig, Heilpädagogisches Institut, Universität Freiburg i.Üe. 

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Welche Bedeutung hat das Lernen von Sprachen für die Entwicklung der Identität?
Die Erstsprache prägt die Identität, aber Kinder aus Migrantenfamilien wachsen oft zweisprachig auf. Unter Berücksichtigung des Wechselspiels von Bildungspolitik und individuellen Faktoren will die Studie untersuchen, wie das Erlernen von Fremdsprachen die Entwicklung der kindlichen Identität beeinflusst.

Prof. Dr. Daniel Stotz, Forschung und Entwicklung Bereich Sprachen, Pädagogische Hochschule Zürich

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Wann sprechen Deutschschweizer Hochdeutsch – und wie gut?

Deutschschweizern wird nachgesagt, die deutsche Hochsprache nicht perfekt und daher ungern zu sprechen. Das vorliegende Projekt will den Stellenwert der Standardsprache untersuchen, die von Deutschschweizern gesprochen wird. Anhand von Aufzeichnungen des Polizeinotrufs soll der Sprachgebrauch im Alltag einer Behörde analysiert und das Vorurteil überprüft werden.

Prof. Dr. Helen Christen, Departement für Germanistik, Universität Freiburg

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Wie verlernt man mit steigendem Lebensalter das Lesen?

Wer als Erwachsener das Lesen und Schreiben wieder verlernt, hat es schwer, sich in einer modernen Gesellschaft zu behaupten. Hilfsarbeiter werden kaum noch gebraucht, Langzeitarbeitslosigkeit droht. Das Projekt will Massnahmen zur Prävention und Bekämpfung des Illettrismus für gefährdete Menschen vorschlagen.

Dr. Philipp Notter, Institut für Gymnasial- und Berufspädagogik, Universität Zürich

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Welchen Einfluss haben Fremdsprachenkenntnisse auf die Berufswahl und kulturelle Identität bei Italienischschweizern?

Viele Bewohner des Kantons Tessin sprechen neben Italienisch mehrere Sprachen. Daher kommt den Fremdsprachenkompetenzen in der Arbeitswelt, aber auch für die kulturelle Identität eine besondere Bedeutung zu. Das Projekt will diese bei jungen Erwachsenen 15 Jahre nach Beendigung der Schule untersuchen und mit ihrer persönlichen, beruflichen, und kulturellen Entwicklung vergleichen. Angestrebt wird ein Beitrag mit praktischen Konsequenzen für die kantonale Schulpolitik.

Prof. Dr. Edo Poglia, Istituto Comunicazione e Formazione, Università della Svizzera Italiana, Lugano

Emanuele Berger, Ufficio studi e ricerche del Dipartimento dell'istruzione e della cultura, Bellinzona

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Welche Bedingungen fördern oder hemmen die Mehrsprachigkeit?

Die Schweiz ist ein mehrsprachiger Staat, aber wie sehr sind es ihre Bewohnerinnen und Bewohner? Für die nationale Verständigung in der Schweiz ist das Lernen der Landessprachen von Vorteil, für die internationale Kommunikation werden Sprachen wie Englisch benötigt. Das Projekt soll untersuchen, welche Sprachen Schweizer lernen – aus welchen Gründen und mit welchem Aufwand.

Prof. Dr. Iwar Werlen, Institut für Sprachwissenschaft, Universität Bern

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Wie steht es um Fremdsprachenkompetenz in Unternehmen?

Deutschschweizer und Tessiner in einer französischsprachigen Firma: Der Wunsch nach beruflicher Entwicklung macht nicht an Sprachgrenzen Halt. In diesem Projekt geht es um die Frage, wie einheimische Firmen die Schweizer Sprachenvielfalt nutzen, sowohl bei der innerbetrieblichen Kommunikation als auch bei Neueinstellungen.

Prof. Dr. François Grin, Ecole de traduction et d'interprétation, Université de Genève

Prof. Dr. François Vaillancourt, Université de Montréal

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Über die Schweiz hinaus: Sprachliche Praktiken im nationalen und internationalen Tourismus

Viele Sprachen zu beherrschen wird von jeher als nützlich für die berufliche Entwicklung angesehen. Am Beispiel der Tourismusbranche, die traditionell auf Mehrsprachigkeit setzt und deren Bedeutung für die globale Wirtschaft wächst, will das Projekt untersuchen, wie wichtig Fremdsprachenkompetenzen heute für die berufliche Karriere sind.

Prof. Dr. Ingrid Piller, Linguistics Department, Macquarie University, Australia

Prof. Dr. Alexandre Duchêne, Universität Fribourg

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Wie wirkt sich Mehrsprachigkeit einer Firma auf den Alltag aus? Hat die Firmensprache Einfluss auf die Karriere?

In diesem Projekt wird untersucht, welche Sprachenkombination in mehrsprachigen, in der Schweiz ansässigen Firmen genutzt wird und wie sich die gewählte Sprachpolitik auf die berufliche Identität der Angestellten, ihre Karrierechancen und ihr Selbstbewusstsein auswirkt.

Prof. Dr. Chris Steyaert, Lehrstuhl für Organisationspsychologie, Universität St. Gallen

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Zum Umgang mit den neuen Sprachminderheiten

Die Sprachenvielfalt in der Schweiz erreicht neue Dimensionen. Zu den vier nationalen Sprachen gesellen sich die Zungen von Einwanderern aus Ländern wie zum Beispiel Spanien, Türkei, Serbien und Sri Lanka. Das Projekt will untersuchen, wie man diese neuen Sprachminderheiten in die Schweiz integrieren kann, ohne die Sprachenfreiheit der Migranten zu beschneiden.

Dr. Alberto Achermann, Advokatur / Consulting, Bern

Dr. Jörg Künzli, Universität Bern, Institut für öffentliches Recht, Bern

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Welche Dynamik bringt Mehrsprachigkeit in der Schweiz?

Die Besonderheit der Schweiz als mehrsprachiges Land beruht darauf, dass in diesem Staat mehrere Sprachen offiziell anerkannt sind. Das Projekt will herausfinden, wie Menschen in der Schweiz sich regional mit ihren National sprachen identifizieren und wie sie dennoch ihre sprachlichen und kulturellen Unterschiede im Umgang miteinander überbrücken.

Prof. Dr. Sandro Cattacin, Département de Sociologie, Université de Genève

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Die Bedeutung des Rätoromanischen für die romanischsprachige Bevölkerung

Obwohl sie eine der vier nationalen Landessprachen ist, wird Rätoromanisch in der Schweiz kaum noch gesprochen. Eine romanische Sprachbewegung versucht, dem entgegenzuwirken, um die rätoromanische Identität zu stärken. Das Projekt will herausfinden, welche Faktoren bei romanischsprachigen Schweizern zu einer positiven oder negativen Identifikation mit dem Rätoromanischen führen und welche Rolle diese Sprache im Alltag der Befragten spielt.

Dr. Renata Coray, Romanisches Seminar, Universität Zürich

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Wie wird Mehrsprachigkeit in der Bundesverwaltung gelebt?

In der Bundesverwaltung sind alle drei offiziellen Landessprachen gleichberechtigt. In diesem Projekt soll untersucht werden, wie die sprachliche Verteilung in den einzelnen Gremien aussieht und wie die Bundesangestellten aus unterschiedlichen Sprachregionen miteinander kommunizieren und arbeiten. Damit soll herausgefunden werden, wie Mehrsprachigkeit in der Bundesverwaltung umgesetzt wird.

Prof. Dr. Daniel Kübler, Institut Sozialplanung und Stadtentwicklung, Fachhochschule Nordwestschweiz

Prof. Dr. Ioannis Papadopoulos, Institut d'études politiques et internationales, Université de Lausanne

Dr. Oscar Mazzoleni, Osservatorio della vita politica, Ufficio di statistica, Bellinzona

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Zur Gleichwertigkeit von Rechtstexten in verschiedenen Sprachen

Obwohl Recht sprachlich bedingt ist, arbeiten Rechtsund Sprachwissenschaftler bislang kaum fachübergreifend zusammen. In diesem Projekt sollen mehrsprachige Rechtstexte im Hinblick auf Strategien untersucht werden, die eine Gleichwertigkeit bei der Übertragung von einer Sprache in eine andere gewährleisten.

Prof. Dr. Rainer J. Schweizer, Forschungsgemeinschaft für Rechtswissenschaft, Universität St. Gallen

Prof. Dr. Isolde Burr, Romanisches Seminar, Universität Köln

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Zur Rolle der Herkunftssprache für die Identität von Migranten

Die Heimatsprache ist für Einwanderer der ersten Generation ein wesentliches Mittel, ihre Identität im Verband von Familie und gleichsprachigen Freunden zu wahren. Das Projekt will untersuchen, wie gut die Herkunftssprache an kommende Generationen weitergegeben wird und welche Rolle sie bei den Enkeln, die praktisch als Schweizer aufwachsen, noch spielt.

Dr. Rosita Fibbi, Forum für Migrations- und Populationsstudien, Universität Neuenburg

Prof. Dr. Marinette Matthey, UFR Sciences du langage, Université Stendhal Grenoble 3

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Wie funktioniert Mehrsprachigkeit beim Militär?

In der Schweizer Armee treffen Männer aus allen Sprachgebieten der Schweiz aufeinander. Das Projekt untersucht, welche sprachlichen Kompetenzen die Armeeangehörigen mitbringen, wie der Sprachgebrauch geregelt ist und welche Sprachfertigkeiten gefördert werden.

Prof. Dr. Georg Kreis, Europa Institut, Universität Basel

Prof. Dr. Georges Lüdi, Institut für Franz. Sprach- und Literaturwissenschaft, Universität Basel

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Welche Positionen nehmen Parteien in sprachenpolitischen Debatten in der Schweiz ein?

Sprache ist ein wichtiges Mittel bei der Schaffung einer kollektiven Identität. In der Schweiz dient sie sowohl als kulturelles Kennzeichen als auch zur Abgrenzung nationaler Sprachgruppen. Das Projekt will analysieren, wie sich politische Parteien gegenüber einheimischen und eingewanderten Minderheiten sprachlich positionieren und wie sie die Sprache gezielt zur Identifikation kultureller Gruppen einsetzen.

Prof. Dr. Damir Skenderovic, Seminar für Zeitgeschichte, Universität Fribourg

Dr. Christina Späti, Seminar für Zeitgeschichte, Universität Fribourg

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Wie erfüllt die SRG SSR ihren sprachpolitischen Auftrag?

Die SRG SSR, die schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft, konzipiert und gestaltet ihre Programminhalte für die gesamte Schweiz unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Kulturen und Identitäten. Das Projekt will analysieren, wie gut der SRG der Auftrag gelingt, eine Balance zwischen sprachregionaler und nationaler Identität zu halten.

Prof. Dr. Daniel Perrin, Institut für Angewandte Medienwissenschaft IAM, Zürcher Hochschule Winterthur

Prof. Dr. Vinzenz Wyss, Institut für Angewandte Medienwissenschaft IAM, Zürcher Hochschule Winterthur

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Medien und sprachregionale Unterschiede bei Abstimmungen

Bei Abstimmungen unterscheiden sich die Ergebnisse häufig nach den Sprachregionen der Schweiz. Das Projekt will die Abstimmungsunterschiede sprachregional untersuchen und ebenso ob und wie die entsprechenden Medien Einfluss nehmen, wenn sie vor und nach Abstimmungen über die Vorlagen berichten.

Dr. Ruth Hungerbühler, Istituto Media e Giornalismo (IMeG), Università della Svizzera Italiana, Facoltà di Scienze della Comunicazione, Lugano

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Ist eine soziale Kluft beim Sprachgebrauch in der Romandie erkennbar?

In der Westschweiz wird je nach sozioökonomischer Stellung Französisch unterschiedlich gesprochen. Dieses Projekt will Sprache und Wortschatz der in der Romandie wohnhaften Jugendlichen untersuchen und Erkenntnisse über deren Sprachgebrauch in unterschiedlichen Situationen – untereinander, bei der Arbeit, bei der Kommunikation mit Älteren – gewinnen.

Prof. Dr. Pascal Singy, Section de linguistique, Université de Lausanne

Prof. Dr. Francesca Poglia Mileti, Département des Sciences de la société, Université de Fribourg

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