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Sprache und Schule

Projekte:

Zweisprachiger Unterricht – eine Chance für besseres Lernen

Der Unterricht eines Fachs wie Geschichte in einer Fremdsprache trägt zu einer besseren sprachlichen und kognitiven Entwicklung der Schüler bei. Das Projekt will einen integrativen Unterricht herausarbeiten, der die Kompetenzen der Schüler am besten entwickelt und beschreiben, wie zweisprachiger Unterricht in den verschiedenen Schulklassen gestaltet werden könnte.

Prof. Laurent Gajo, Ecole de langue et de civilisation française, Université de Genève

Prof. Dr. Anne-Claude Berthoud, Institut de linguistique, Université de Lausanne

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Der Einfluss von Englisch auf das Französisch lernen

Befürworter des Frühenglisch-Unterrichts ab der 3. Primarklasse betonen, dass dadurch das Lernen von Französisch als zweiter Fremdsprache einfacher wird. Gegner des Modells warnen vor einer Überforderung der Schüler. Das Projekt will klären, wie früher Englisch unter richt fachdidaktisch günstig aufgebaut werden sollte und ob er sich auf das Lernen von Französisch tatsächlich auswirkt.

Prof. Dr. Andrea U. Haenni Hoti, Institut für Lehren und Lernen (ILeL), Hochschule Luzern

Prof. Dr. Erika Werlen, Departement Angewandte Linguistik und Kulturwissenschaften, Zürcher Hochschule Winterthur

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Italienisch als Zweitsprache: Ein Mindestlehrplan als Grundlage

Italienisch-Grundkenntnisse werden in der Schweiz oft spontan und nicht im klassischen Unterricht erworben. Das spontane Lernen folgt gewissen Regeln, die als Grundlage für einen entsprechenden Lehrplan dienen sollen. Mit diesem erleichterten Zugang zur italienischen Sprache besteht die Chance, die Präsenz der dritten Landessprache in der nationalen Identität zu stärken.

Prof. Dr. Bruno Moretti, Inst. für italienische Sprache und Literatur, Universität Bern

Prof. Dr. Eddo Rigotti, Facoltà di scienze della Comunicazione, Università della Svizzera italiana, Lugano

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Wie kann die Sprachkompetenz von Migrantenkindern vor Schuleintritt gefördert werden?

Oft werden Kinder von Migranten in der Vorschulzeit ungenügend beim Erwerb von Sprachkompetenzen gefördert, was sich negativ auf ihre gesamte Bildung auswirkt. Das Projekt will Ansätze dafür liefern, wie die Zweisprachigkeit von Migrantenkindern gefördert werden kann.

PD Dr. Urs Moser, Institut für Bildungsevaluation, Assoziertes Institut der Universität Zürich

Prof. Dr. Iwar Werlen, Institut für Sprachwissenschaft, Universität Bern

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Ist zweisprachiger Unterricht in der Sekundarstufe II von Vorteil?

Die «zweisprachige Maturität» gilt als pädagogische Innovation und wird in 60 Gymnasien praktiziert. Das Projekt will Chancen und Risiken des bilingualen Unterrichts gegeneinander abwägen und Möglichkeiten zur Optimierung aufzeigen. Die Einsichten sollen für die Lehrerfortbildung genutzt werden und in ein Vademecum für bilingualen Sachfachunterricht münden.

Prof. Dr. Anton Näf, Institut de langue et littérature allemandes, Université de Neuchâtel

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Wie lernt man ein Gespräch in einer Erst- und Fremdsprache zu organisieren?

Dieses Projekt untersucht, wie Schüler eine neue Sprache erwerben und diese bei der Gesprächsführung einsetzen. Besonderes Augenmerk gilt der Frage, ob sich argumentative Strategien der Zweitsprache von denen der Erstsprache unterscheiden. Daraus soll ein Standard für die Beurteilung der Gesprächskompetenzen von Schülern abgeleitet werden.

Prof. Dr. Simona Pekarek Doehler, Institut des Sciences du Langage et de la Communication, Université de Neuchâtel

Jean-François De Pietro, Institut de recherche et de documentation pédagogique, Neuchâtel

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Wie kann die Schule Lese und Schreibkompetenz bei Schülern aus bildungsfernen Schichten fördern?

Kinder aus bildungsfernen Schichten sollen in der Schule die gleichen Chancen beim Lernen des Lesens und Schreibens erhalten wie Kinder aus gebildeten Familien. In diesem Sinn will das Projekt Grundlagen für die Förderung von Kindern mit ungünstigen Voraussetzungen für das Lernen schaffen, damit sie in der späteren beruflichen Entwicklung nicht benachteiligt sind.

Prof. Dr. Hansjakob Schneider, Institut Forschung und Entwicklung, Pädagogische Hochschule FHNW

Prof. Dr. Annelies Häcki Buhofer, Deutsches Seminar, Universität Basel

Prof. Dr. Andrea Bertschi-Kaufmann, Institut Forschung und Entwicklung, Pädagogische Hochschule FHNW

Prof. Dr. Wassilis Kassis, Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften, Universität Osnabrück

Prof. Dr. Winfried Kronig, Heilpädagogisches Institut, Universität Freiburg i.Üe. 

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Welche Bedeutung hat das Lernen von Sprachen für die Entwicklung der Identität?
Die Erstsprache prägt die Identität, aber Kinder aus Migrantenfamilien wachsen oft zweisprachig auf. Unter Berücksichtigung des Wechselspiels von Bildungspolitik und individuellen Faktoren will die Studie untersuchen, wie das Erlernen von Fremdsprachen die Entwicklung der kindlichen Identität beeinflusst.

Prof. Dr. Daniel Stotz, Forschung und Entwicklung Bereich Sprachen, Pädagogische Hochschule Zürich

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