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Sprache, Recht und Politik

Projekte:

Zum Umgang mit den neuen Sprachminderheiten

Die Sprachenvielfalt in der Schweiz erreicht neue Dimensionen. Zu den vier nationalen Sprachen gesellen sich die Zungen von Einwanderern aus Ländern wie zum Beispiel Spanien, Türkei, Serbien und Sri Lanka. Das Projekt will untersuchen, wie man diese neuen Sprachminderheiten in die Schweiz integrieren kann, ohne die Sprachenfreiheit der Migranten zu beschneiden.

Dr. Alberto Achermann, Advokatur / Consulting, Bern

Dr. Jörg Künzli, Universität Bern, Institut für öffentliches Recht, Bern

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Wie wird Mehrsprachigkeit in der Bundesverwaltung gelebt?

In der Bundesverwaltung sind alle drei offiziellen Landessprachen gleichberechtigt. In diesem Projekt soll untersucht werden, wie die sprachliche Verteilung in den einzelnen Gremien aussieht und wie die Bundesangestellten aus unterschiedlichen Sprachregionen miteinander kommunizieren und arbeiten. Damit soll herausgefunden werden, wie Mehrsprachigkeit in der Bundesverwaltung umgesetzt wird.

Prof. Dr. Daniel Kübler, Institut Sozialplanung und Stadtentwicklung, Fachhochschule Nordwestschweiz

Prof. Dr. Ioannis Papadopoulos, Institut d'études politiques et internationales, Université de Lausanne

Dr. Oscar Mazzoleni, Osservatorio della vita politica, Ufficio di statistica, Bellinzona

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Zur Gleichwertigkeit von Rechtstexten in verschiedenen Sprachen

Obwohl Recht sprachlich bedingt ist, arbeiten Rechtsund Sprachwissenschaftler bislang kaum fachübergreifend zusammen. In diesem Projekt sollen mehrsprachige Rechtstexte im Hinblick auf Strategien untersucht werden, die eine Gleichwertigkeit bei der Übertragung von einer Sprache in eine andere gewährleisten.

Prof. Dr. Rainer J. Schweizer, Forschungsgemeinschaft für Rechtswissenschaft, Universität St. Gallen

Prof. Dr. Isolde Burr, Romanisches Seminar, Universität Köln

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Welche Positionen nehmen Parteien in sprachenpolitischen Debatten in der Schweiz ein?

Sprache ist ein wichtiges Mittel bei der Schaffung einer kollektiven Identität. In der Schweiz dient sie sowohl als kulturelles Kennzeichen als auch zur Abgrenzung nationaler Sprachgruppen. Das Projekt will analysieren, wie sich politische Parteien gegenüber einheimischen und eingewanderten Minderheiten sprachlich positionieren und wie sie die Sprache gezielt zur Identifikation kultureller Gruppen einsetzen.

Prof. Dr. Damir Skenderovic, Seminar für Zeitgeschichte, Universität Fribourg

Dr. Christina Späti, Seminar für Zeitgeschichte, Universität Fribourg

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Medien und sprachregionale Unterschiede bei Abstimmungen

Bei Abstimmungen unterscheiden sich die Ergebnisse häufig nach den Sprachregionen der Schweiz. Das Projekt will die Abstimmungsunterschiede sprachregional untersuchen und ebenso ob und wie die entsprechenden Medien Einfluss nehmen, wenn sie vor und nach Abstimmungen über die Vorlagen berichten.

Dr. Ruth Hungerbühler, Istituto Media e Giornalismo (IMeG), Università della Svizzera Italiana, Facoltà di Scienze della Comunicazione, Lugano

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