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Sprache und Identität

Projekte:

Welche Dynamik bringt Mehrsprachigkeit in der Schweiz?

Die Besonderheit der Schweiz als mehrsprachiges Land beruht darauf, dass in diesem Staat mehrere Sprachen offiziell anerkannt sind. Das Projekt will herausfinden, wie Menschen in der Schweiz sich regional mit ihren National sprachen identifizieren und wie sie dennoch ihre sprachlichen und kulturellen Unterschiede im Umgang miteinander überbrücken.

Prof. Dr. Sandro Cattacin, Département de Sociologie, Université de Genève

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Die Bedeutung des Rätoromanischen für die romanischsprachige Bevölkerung

Obwohl sie eine der vier nationalen Landessprachen ist, wird Rätoromanisch in der Schweiz kaum noch gesprochen. Eine romanische Sprachbewegung versucht, dem entgegenzuwirken, um die rätoromanische Identität zu stärken. Das Projekt will herausfinden, welche Faktoren bei romanischsprachigen Schweizern zu einer positiven oder negativen Identifikation mit dem Rätoromanischen führen und welche Rolle diese Sprache im Alltag der Befragten spielt.

Dr. Renata Coray, Romanisches Seminar, Universität Zürich

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Zur Rolle der Herkunftssprache für die Identität von Migranten

Die Heimatsprache ist für Einwanderer der ersten Generation ein wesentliches Mittel, ihre Identität im Verband von Familie und gleichsprachigen Freunden zu wahren. Das Projekt will untersuchen, wie gut die Herkunftssprache an kommende Generationen weitergegeben wird und welche Rolle sie bei den Enkeln, die praktisch als Schweizer aufwachsen, noch spielt.

Dr. Rosita Fibbi, Forum für Migrations- und Populationsstudien, Universität Neuenburg

Prof. Dr. Marinette Matthey, UFR Sciences du langage, Université Stendhal Grenoble 3

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Wie funktioniert Mehrsprachigkeit beim Militär?

In der Schweizer Armee treffen Männer aus allen Sprachgebieten der Schweiz aufeinander. Das Projekt untersucht, welche sprachlichen Kompetenzen die Armeeangehörigen mitbringen, wie der Sprachgebrauch geregelt ist und welche Sprachfertigkeiten gefördert werden.

Prof. Dr. Georg Kreis, Europa Institut, Universität Basel

Prof. Dr. Georges Lüdi, Institut für Franz. Sprach- und Literaturwissenschaft, Universität Basel

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Wie erfüllt die SRG SSR ihren sprachpolitischen Auftrag?

Die SRG SSR, die schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft, konzipiert und gestaltet ihre Programminhalte für die gesamte Schweiz unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Kulturen und Identitäten. Das Projekt will analysieren, wie gut der SRG der Auftrag gelingt, eine Balance zwischen sprachregionaler und nationaler Identität zu halten.

Prof. Dr. Daniel Perrin, Institut für Angewandte Medienwissenschaft IAM, Zürcher Hochschule Winterthur

Prof. Dr. Vinzenz Wyss, Institut für Angewandte Medienwissenschaft IAM, Zürcher Hochschule Winterthur

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Ist eine soziale Kluft beim Sprachgebrauch in der Romandie erkennbar?

In der Westschweiz wird je nach sozioökonomischer Stellung Französisch unterschiedlich gesprochen. Dieses Projekt will Sprache und Wortschatz der in der Romandie wohnhaften Jugendlichen untersuchen und Erkenntnisse über deren Sprachgebrauch in unterschiedlichen Situationen – untereinander, bei der Arbeit, bei der Kommunikation mit Älteren – gewinnen.

Prof. Dr. Pascal Singy, Section de linguistique, Université de Lausanne

Prof. Dr. Francesca Poglia Mileti, Département des Sciences de la société, Université de Fribourg

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